DIY Trockenshampoo: Und zack, sind die Haare wieder schön

Ich gebe zu: Ich wasche meine Haare nicht täglich. Aktuell greife ich tatsächlich nur zwei Mal die Woche zu festem Shampoo und Conditioner. Sehen die Haare an Tag 3 oder 4 nicht mehr ganz so schön aus, überbrücke ich den Tag seit vielen Jahren mit Trockenshampoo. 

Wer es nicht kennt: Trockenshampoo gibt es in der Drogerie in einer riesigen Auswahl. Allerdings gibt es Trockenshampoo in der Regel in Sprühflaschen – Treibhausgase, Aluminium und Plastik inklusive. Auf meinem Weg zu einem müllfreieren Bad habe ich mich also auf die Suche nach nachhaltigeren Alternativen gemacht.

Tatsächlich kann man sich Trockenshampoo ganz leicht selbst machen. Es gibt online ganz viele Rezepte und ich zeige euch heute die Mischung von Smarticular, die ich ausprobiert habe.

Ihr braucht:

2 gehäufte EL Maisstärke (viele Speisestärken sind reine Maisstärke)
1 gehäufter TL Kakaopulver
1 TL Natron
ätherisches Öl (optional)

Außerdem braucht ihr ein Sieb und ein verschließbares Gefäß.

Und so geht’s:

Das Trockenshampoo ist ratzfatz gemacht. Einfach die trockenen Zutaten durch ein feines Sieb schütteln, fertig. Ich habe noch drei Tropfen Pfefferminzöl dazu gegeben. Denn Pfefferminzöl soll besonders gut bei fettiger Kopfhaut helfen.

Wenn ihr ätherisches Öl ins Trockenshampoo gebt, müsst ihr zwei Dinge beachten:

  1. Testet vorab, ob ihr auf das ätherische Öl allergisch reagiert.
  2. Das ätherische Öl mit den trockenen Zutaten gut vermischen. Ich habe es erst mit einem Borstenpinsel eingearbeitet und dann noch einmal durchgesiebt.

Ich brauche das Kakaopulver übrigens, weil man Ansatz dunkel ist. Blondinen können auf das Kakaopulver auch verzichten, rothaarige Mädels können anscheinend gut den Kakao durch Zimt ersetzen.

Wichtig ist, dass ihr das Trockenshampoo in ein gut verschließbares Gefäß füllt, damit es nicht mit Feuchtigkeit in Berührung kommt.

So trage ich das Trockenshampoo auf

Nun ist das Trockenshampoo natürlich ein Pulver und kein Spray und der ein oder andere wird sich fragen: Wie trage ich das jetzt auf? Ich habe mir einen großen Make up Pinsel besorgt. Den tupfe ich vorsichtig ins Trockenshampoo und gebe es auf meinen Haaransatz. Wenn ich meine Kopfhaut versorgt habe, massiere ich es ganz kurz mit den Fingern ein. Das war’s schon. 

Manche nutzen wohl auch alte Gewürzstreuer, so kann man das Trockenshampoo direkt auf den Ansatz streuen.

Mein Fazit zum DIY Trockenshampoo

Seit einigen Wochen nutze ich jetzt schon mein selbst angemischtes Trockenshampoo. Bei den ersten ein, zwei Anwendungen habe ich noch ein wenig mit dem Auftragen gehadert. Mit ein bisschen Routine geht das aber wirklich schnell und ist sehr unkompliziert.

Mit dem Ergebnis bin ich absolut zufrieden. Leicht fettiger Ansatz sieht sofort wieder frisch aus. Für mich persönlich funktioniert es genau so gut wie das Trockenshampoo aus der Sprühflasche – riecht dabei aber nicht so furchtbar penetrant, wie es so manches Industrie-Trockenshampoo tut. 

Wer keine Lust auf Anmischen hat, trotzdem aber auf Trockenshampoo aus der Sprühflasche verzichten will, kann es wohl auch mit Babypuder versuchen. Das habe ich selbst allerdings noch nicht ausprobiert.

Viele Grüße
Maike & Koa

3 Kommentare bei „DIY Trockenshampoo: Und zack, sind die Haare wieder schön“

  1. Super gut 🙂 Ich nehme tatsächlich einfach Babypuder und wenn ich nicht zu faul bin mische ich in einem extra Gefäß etwas Zimt mit rein. Sonst geht’s aber auch ohne ganz gut, es gibt nicht so viele helle Rückstände wie bei manchem Fertigtrockenshampoo.

    Liebste Grüße!!

    1. Achso, einziges Manko am Babypuder ist, dass es auch wieder in Plastikverpackung daher kommt… Mit alternativer Verpackung habe ich das zumindest in der Drogerie noch nicht entdeckt.

    2. Oh ja, bei manchen Fertigtrockenshampoos hat man so unheimlich viele helle Rückstände – gerade bei dunkleren Haaren echt blöd. Aber gut zu wissen, dass Babypuder gut funktioniert! Der einzige Nachteil ist wirklich die Verpackung und bisher habe ich auch noch kein plastikfreies Babypuder entdecken können. Kommt aber vielleicht noch 🙂
      Viele Grüße
      Maike

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