DIY Bienenwachstuch

DIY BIenenwachstuch

/ Werbung, Affiliate Link / Lange habe ich überlegt, ob ich auf dem Blog über Themen rund um Nachhaltigkeit schreiben soll. Denn bisher drehten sich die Inhalte hier um mein Leben mit Koa. Aber seien wir mal ehrlich: Meine Passion für das Thema Nachhaltigkeit gab es zwar schon weit vor Koa – ich habe mich sogar beruflich viel damit beschäftigt –, aber seit ich mit der Kleinen Tag für Tag draußen in der Natur bin, hat es einen noch größeren Stellenwert für mich bekommen. 

Deshalb möchte ich den Blog jetzt auch für nachhaltige Themen nutzen. Vielleicht kann ich ja die ein oder andere Anregung geben – das würde mich riesig freuen. Und über Austausch bin ich sowieso immer dankbar.

Wer mir auf Instagram folgt, weiß: Das Jahr 2019 steht für mich im Zeichen der Plastikmüll-Vermeidung. Mich erschreckt auf Gassirunden immer wieder, wie viel Müll in der Natur liegt. Vor allem Plastik. Furchtbar. Im Badezimmer habe ich meinen Alltag zuerst umgekrempelt (und bin noch dabei), aktuell arbeite ich außerdem an Müllvermeidung in der Küche.

Und da bin ich unweigerlich über Bienenwachstücher gestolpert. Dank Bienenwachstuch kann man in vielen Fällen auf Frischhaltefolie verzichten. Diese Art der Verpackung ist nicht nur plastikfrei, sondern sogar wiederverwendbar. Eine großartige Idee! 

Ich mich also an den Rechner gesetzt und nach Bienenwachstüchern gesucht – und mich erstmal gewundert. Oft kosten die Tücher in drei unterschiedlichen Größen zwischen 18 und 28 Euro. Das fand ich ehrlich gesagt recht heftig. Also die Recherche auf Möglichkeiten ausgeweitet, die Bienenwachstücher Zuhause selbst herzustellen. Und das ist gar nicht so schwer!

Ihr braucht nur Baumwollstoff, eine Zickzack-Stoffschere, Bienenwachs, einen Schmelztiegel, einen Pinsel und ein Bügeleisen.

Leider hatten wir keine Stoffreste mehr Zuhause, also ab zum Stoffhändler meines Vertrauens. Dort gibt es immer Stoffreste für kleines Geld. Ich habe zwei unterschiedliche Baumwollstoffe gekauft, die mich jeweils 2,50 Euro gekostet haben. Das reine Bienenwachs** habe ich bei Amazon bestellt. 200 Gramm kosten etwa 12 Euro. Ihr müsst beim Kauf darauf achten, dass das Bienenwachs auch für Kosmetik und Bienenwachstücher geeignet ist. Bienenwachs, das nur für Kerzen gedacht ist, funktioniert anscheinend nicht.

Bienenwachstücher – so geht’s

Schneidet euch den Baumwollstoff mit der Zickzack-Stoffschere in die Größen zurecht, die ihr braucht. Ich habe mir für den Start einen Kreis mit 17 cm Durchmesser sowie mit 25 cm Durchmesser ausgeschnitten sowie ein Rechteck mit den Maßen 25 x 32 cm. Die Kreise sind zum Beispiel für Zwiebelhälften gedacht oder um eine Schüssel abzudecken. Das Rechteck ist perfekt, um meine Brotzeit einzuwickeln.

Das Bienenwachs über einem Wasserbad schmelzen. Während es langsam schmilzt, könnt ihr alles fürs Bügeln vorbereiten. Am besten erst mit einer Schicht Zeitungspapier starten, falls etwas daneben geht, dann eine Schicht Backpapier. Legt ein Stoffstück auf das Backpapier und pinselt es mit Bienenwachs dünn ein. Ich habe einen Silikonpinsel benutzt, das hat gut geklappt.

Legt eine weitere Schicht Backpapier auf das Stoffstück und bügelt es vorsichtig. Es reicht, wenn das Bügeleisen auf mittlerer Stufe steht. So verteilt sich das Bienenwachs gleichmäßig auf dem ganzen Tuch. Dann nur noch das Backpapier abziehen, den Stoffrest anheben und kurz halten. Das Bienenwachs trocknet wirklich ratzfatz. Schon sind die Tücher bereit für den Einsatz.

Damit ihr eine grobe Richtung habt: Mit 70 Gramm Bienenwachs konnte ich mir drei kleine Kreise, zwei große Kreise und zwei Rechtecke machen – also deutlich günstiger als die Varianten, die man kaufen kann. Und wirklich schnell gemacht.

Wer keine Lust auf Schmelzen hat: Auf dem Blog von Lieblingsglas gibt es eine Anleitung, bei denen die Bienenwachsdrops nicht vorher geschmolzen werden, sondern das Bügeleisen die ganze Arbeit macht 😉

Viele Grüße
Maike & Koa

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