Pfälzerwald: Auf den Spuren von Max Slevogt

Auf den Spuren von Max Slevogt

/ Werbung / Ortsmarkierung / Kennt ihr Max Slevogt? Max Slevogt war ein deutscher Maler. 1901 zog er nach Berlin und gehörte wie beispielsweise Max Lieberman zu den deutschen Impressionisten. Seine Sommer verbrachte er allerdings in der Pfalz und ließ sich vom Pfälzerwald inspirieren. Später kaufte er den Slevogthof in Leinsweiler und lebte dort.

Vom Slevogthof im pfälzischen Leinsweiler aus startete er seine Erkundungstouren. Und auch heute ist der Slevogthof Startpunkt einer wunderbaren Wanderung: dem Themenweg Max Slevogt. Ich war selten von Ausblicken so begeistert!

Die Tour startet am Slevogthof in Leinsweiler. Leider ist der Slevogthof aktuell nicht geöffnet, da er renoviert wird. Das ist insofern schade, weil Slevogt viele Wände des Gebäudes bemalt hat. Das würde mich schon sehr interessieren.

Wie auch immer: Direkt am Slevogthof findet ihr neben einem Parkplatz auch Informationstafeln mit der Wegführung und Infos zum Max-Slevogt-Weg. Der gesamte Weg ist 9,3 Kilometer lang. Es gibt aber mehrere Möglichkeiten, den Weg zu verkürzen. Wir haben zum Beispiel den Teil durchs Dorf weggelassen und waren etwa sieben Kilometer unterwegs.

Auf den Spuren von Max Slevogt

Die Wegmarkierung zeigt Max Slevogt und ist unglaublich clever gemacht. Sie ist viereckig und die  rot markierte Ecke zeigt an, in welche Richtung man laufen muss – also gerade aus, rechts oder links. Die Beschilderung ist wirklich gut gesetzt, ein Verlaufen eigentlich kaum möglich.

Auf den Spuren von Max Slevogt

Das Besondere an diesem Wanderweg durch den Pfälzerwald sind – mal abgesehen von den wirklich atemberaubenden Ausblicken – 19 Infotafeln, die die Schaffensplätze des Malers zeigen. So kann man die dort entstandenen Kunstwerke mit der heutigen Aussicht vergleichen. Und das ist wirklich sehr spannend.

Erstes ganz großes Highlight des Weges ist die Burgruine Neukastel. Von der steht zwar nicht mehr viel, aber man kann dort auf eine Aussichtsplattform steigen und hat einen grandiosen Blick über die Südliche Weinstraße und die Rheinebene. Für Hundebesitzer allerdings wichtig: Es führt eine steile Stahltreppe nach oben. Die meisten Hunde werden diese Treppe nicht ohne Hilfe nehmen können. Da wir zu dritt unterwegs waren, blieb einer immer unten bei Koa, weil ich sie nicht die steile Treppe hochtragen wollte. 

Über den Hexentanzplatz geht es dann zum Wettereck, einem Aussichtspunkt mit Picknickplatz. Und auch diese Aussicht ist wieder irre schön, denn ihr habt einen klaren Blick auf die Burgen Trifels, Anebos und Münz. Über wunderschöne Waldwege geht es dann wieder zurück zum Slevogthof.

Die Strecke ist – bis auf die steile Treppe bei der Burgruine – für Hunde überhaupt kein Problem und auch für den Mensch sehr gut machbar. Hier noch ein paar Impressionen für euch:

Wichtig ist aber: Wenn ihr nur die „Waldrunde“ läuft, so wie wir, dann müsst ihr Wasser sowie eventuell ein kleines Picknick einpacken, denn es gibt keine Hütte auf dem Weg. 

Diesen Weg sind wir ganz sicher nicht das letzte Mal gelaufen. Ich war selten so begeistert von einem Wanderweg. Ausführliche Informationen findet ihr bei Outdooractive.

Viel Spaß beim Entdecken und viele Grüße
Maike & Koa

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