|Ernährung| BARF oder nicht BARF – das ist hier die Frage

Seit Koa’s Einzug gibt es ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt: die Ernährung. Ich bin industriell hergestelltem Futter gegenüber extrem kritisch. Koa bekommt weder Futter noch Leckerli, in denen beispielsweise Fleischmehl drin ist. Sie soll keine Abfälle bekommen, sondern richtiges Fleisch bekommen.

Ich weiß nicht, wie viele Stunden ich schon recherchiert habe, bis ich mit meinen Einkäufen zufrieden war. Bei den Recherchen tauchte natürlich immer wieder die Frage auf: Barfen oder nicht barfen?

Also habe ich mich umgehört. Mit überzeugten Barfern und BARF-Gegnern gesprochen, mir also Pro und Kontra angehört. Was blieb? Ein verunsicherter Mensch. Denn es gibt wohl kaum ein so heiß diskutiertes Thema wie das Barfen.

Jetzt bin ich aber doch so weit, dass wir BARF testen werden. Da eine gewisse Unsicherheit aber geblieben ist, werde ich mir für den Start einen Ernährungsplan für Koa erstellen lassen. Ich denke, das wird mir das richtige Maß an Sicherheit geben und ist das Geld allemal wert. Dann werden wir sehen, ob die Rohfleischfütterung Koa gut tut oder nicht. Denn letztlich ist bei all den Meinungen eine Sache wirklich wichtig: Es muss Koa schmecken und gut tun.

Ich bin schon sehr gespannt und wir halten euch natürlich gerne auf dem Laufenden!

Viele Grüße
Maike & Koa

9 Kommentare bei „|Ernährung| BARF oder nicht BARF – das ist hier die Frage“

  1. Was habt ihr denn bisher gefüttert?

    1. Bisher gab es hochwertiges Trofu morgens und abends Reinfleischdose mit Gemüse, Öl & Co. Also abends schon ein Schritt in die neue Richtung, nur eben nicht roh, sondern gekocht.

  2. Wenn man die Arbeit dahinter mal gekonnt übersieht, gibt es nichts schöneres als Rohfütterung. Den Hunden schmeckts und die Kotbeutel werden nicht mehr so voll. Falls ihr noch keinen Plan habt, kann ich Napfvital empfehlen. Die habe ich bei Verspitzt kennen gelernt und nachher auch in einer Barfgruppe 🙂
    Viel Erfolg

  3. Seit 2 von 3 Jahren, die Jack nun bei mir lebt, wird er gebarft. Ich stand anfangs auch total verwirrt und hilflos vor. Doch wenn man sich in die Materie einliest und noch dazu anfangs beim Futterplan professionelle Hilfe erhält, muss man gar keine so große Angst haben. Vieles entwickelt sich dann auch intuitiv. Dann kann man Mengen auch so ganz gut abschätzen, wiegt nicht mehr jedes Gramm haargenau ab und kennt sich auch mit Zusätzen aus. Es lohnt sich also allemal. Natürlich gibt es hier und da Hunde, die diese Art der Fütterung nicht vertragen. Vermutlich weil sie dagegen schon „immun“ oder zu sensibel sind. Aber in der Regel wird barf eigentlich gut angenommen. Wir wünschen euch also viel Erfolg beim Projekt Ernährungsumstellung. 😉

    1. Vielen lieben Dank, auch für eure Erfahrungen! Wir haben gestern unseren Futterplan bekommen und jetzt werd ich mal alles einkaufen, was wir so brauchen. Und dann geht’s auch schon los ☺️

      1. Das ist toll und auch sehr gut von dir, dir zu Beginn Unterstützung geholt zu haben. Wenn man dann alle halben Jahre mal einen Bluttest anfertigen lässt, kann man auch gegensteueren, sofern nötig. 😉
        Wie gesagt, viel Erfolg und Koa einen guten Appetit.

  4. Ich barfe seit 13 Jahren. Am Anfang aus derNot heraus, denn mein Hund war gegen 1001 Sache allergisch, jetzt aus Überzeugung. Es geht in Fleisch und Blut über, die Sachen, die zu beachten sind. Aber am Anfang und auch immer mal wieder zwischendurch war ich verunsichert. Den letzten Ausschlag gab dann ein Blutbild – mein hochgradig allergischer Hund im Alter von 12, großes Blutbild und das war das eines jungen Gottes.
    Mein ‚Kleiner‘ wird jetzt seit 5 Jahren gebarft, entgegen der einen und auch anderen Unkenrufe. Blutbilder top und -trotz oder vielleicht gerade weil Barf von nahezu Anfang an- Hüften und Ellbogen die besten im Wurf.
    Bleib dran und lass dich nicht verunsichern.

  5. Das ist das schönste dabei, oder? 😉 Zu sehen, wie es schmeckt!

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